Vancouver (17): Feiern verboten - Kanadierinnen gewinnen 3. Eishockeygold in Folge
Ja sowas sieht das IOC natürlich garnicht gerne. Trinkende und rauchende Eishockeyspielerin nach der Medaillenübergabe. Besonders bitter ist es für die Kanadierinnen, dass IOC Frauen-Eishockey sowieso auf dem Kicker hat, da es nicht genügend wettbewerbsfähige Nationen gibt. Eigentlich gibt es nur zwei: Kanada und die USA. Und deswegen überlegt das IOC die Frauen aus dem olympischen Programm zu schmeissen. Da helfen solche Schlagzeilen natürlich ungemein.
Ich schwanke gerade zwischen “Immer diese IOC-Spießer” und “Selbst Schuld Mädels”. War natürlich nicht besonders clever, dass die erst 18-jährige Doppeltorschützin im Finale, Marie Philip Poulin, mit nem Bier abgelichtet wurde (immerhin war es Molson. Wie kanadisch!!!). Hier in British Columbia darf man nämlich erst ab 19 trinken. Tja.
Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass die Mädels niemandem etwas getan haben und ruhig feiern sollten. Muss vielleicht nicht auf dem Eis sein, wo es jeder mitbekommt, aber was solls. Sie sind gerade Olympiasieger geworden. Und das mit 18!!! Also bitte.
Es gibt aber auch ne ganz einfache Lösung für das Problem: Man sollte es einfach so machen, wie in anderen Sportarten. Sobald ein Titel oder Pokal, hier eben die Goldmedaille, drei Mal gewonnen wurde, hier auch noch drei Mal in Folge, wird der Pokal oder die Medaille einfach nicht mehr vergeben. So sind die Kanadierinnen selber schuld und das IOC hat ein Problem weniger. Vielleicht haben die Mädels schon sowas in der Richtung geahnt und deswegen so die Sau rausgelassen.
Ausblick
Morgen wird sich nur mit Curling befasst und um 22 Uhr Ortszeit nen riesen Bier getrunken.
Bis dann.
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