Vancouver (15): Und jetzt gegen Kanada!

Das gestrige Spiel ging wieder verloren. Aber der Jubel nach dem 3:3 hat für einiges entschädigt. Und die Niederlage hat ja auch was Gutes. Nun spielt Deutschland gegen Kanada (dank der US-Boys, die die Gastgeber 5:3 besiegten) um den Einzug ins Viertelfinale. Da haben die Jungs von Uwe Krupp natürlich nicht den Hauch einer Chance, aber für mich hätte es garnicht besser kommen können. Wird bestimmt ein Spektakel.
War heute auch direkt bei Dertour, über die ich auch bisher meine Eishockeytickets geordert hatte, um nach Karten für das Spiel zu fragen. Leider gab es nicht so gute Neuigkeiten, denn Dertour bekommt wohl nur 100 Karten und trägt diese dann erstmal ins Deutsche Haus um sie an die Partner, aka Sponsoren, des DOSB zu verteilen. Und der gemeine Eishockeyfan geht mal wieder leer aus. Naja, vielleicht bleiben welche übrig. Um 18 Uhr Ortszeit weiß ich mehr. Im Internet ist die billigste Karte für 700 Dollar zu haben. Aber das geht nun wirklich zu weit.
Dafür hatte ich gestern Abend den nettesten Sitznachbarn der ganzen drei Spiele. Einen kleinen kanadischen Jungen. Ich schätze mal so um die sechs Jahre, aber total eishockeybegeistert. Er ist dann allerdings im dritten Drittel eingeschlafen. War ja auch schon ganz schön spät. Aber vorher habe ich noch ein Foto mit ihm gemacht:

In der Drittelpause hab ich dann auch noch einen KEV-Fan getroffen.

Hatte auch die Ehre auf dem Weg ins Stadion die Bekanntschaft mit Gerhard Delling zu machen. Allerdings lag die Begeisterung wohl eher auf meiner Seite, denn mein Versuch, einen kleinen Plausch auf dem Weg zu halten, ließ Delling irgendwie kalt. Er drehte sich einfach wieder zu seinem Kollegen und ging nen Zacken schneller. Echt freundlich Gerhard. Habe wohl meine Ähnlichkeit zu Günther Netzer eingebüßt. Schade. Als Beweis habe ich dieses unglaublich gute Foto gemacht:

Gerhard Delling (links) ist jawohl eindeutig an seinen Haaren zu erkennen. Die schicken roten Anoraks sind die offiziellen ARD-Winterjacken.
Ausblick
Morgen muss ich nun wirklich mal arbeiten.
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